Richtig bügeln, aber wie?

bügeleisen-bügelbrettFür viele Berufstätige steht der Sonntagnachmittag im Zeichen einer Tätigkeit: Die Hemden und Anzüge müssen für die kommende Woche vorbereitet werden. Ein nicht unerheblicher Teil der freien Zeit geht hierbei auch auf das Bügelkonto. Wer ein paar Tipps berücksichtigt, wird schneller wieder auf die Couch können, um den Fernsehabend zu genießen. Zusammengefasst sind dies:

  • Trockene Wäsche lässt sich schlecht bügeln. Hier mit nebelfeuchter Wäsche arbeiten
  • Die Wäsche nach dem Waschen auf einem Bügel trocknen (nicht ganz trocken), dies erspart Bügelarbeit
  • Aufgedrucktes oder Eingesticktes sollte immer von links gebügelt werden
  • Reihenfolge beim Bügeln: von Klein nach Groß, also erst Kragen, dann Ärmel, zuletzt Brust-, Bauch- und Schulterbereiche
  • Bügelbrett ausreichend hoch stellen

Dampfbügeleisen

bügeleisenSchon seit Jahren gibt es diese Art der Bügeleisen, die eine neue Methode des Bügelns anwenden: Der produzierte Dampf dringt in das Textilgewebe ein, so tief, dass selbst Mehrlagiges oder dicke Textilien geglättet werden können. Das erspart Zeit und Bügelfrust. So können auch Ungeübte ihre Kleidung rasch faltenfrei bekommen.

Wichtig ist natürlich, dass man sich über die Bedienung informiert, wenn man noch nie ein Dampfbügeleisen in der Hand hatte. Hier empfiehlt es sich, einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen, wenn Fragen auftauchen sollten. An sich ist es jedoch selbsterklärend: destilliertes Wasser in den Tank, Temperatur wählen (Hinweise des Kleidungsherstellers beachten!) und losbügeln.        Die Entscheidung, welches Modell man wählt, kann schwer fallen, hier bietet es sich an, Testberichte zu lesen.

Dampfbügelstation

kopfhörer-maedchenDampfbügelstationen stehen im Ruf, äußerst laut zu sein und viel Lärm um nichts zu machen. Das kann schon gehörig nerven, vor allem deshalb, weil wir den ganzen Tag über den unterschiedlichsten Lärmquellen ausgesetzt sind. Hier kann man natürlich die – gewollte –Musik lauter drehen, um das Zischen und Puffen der Bügelstation zu übertönen, aber man kann sich auch für eine leise Station entscheiden.

Es gibt sogar Berichte über Dampfbügelstationen, die nahezu ins Schwärmen geraten – „Und das bei einer Tätigkeit wie Bügeln!“, mag da der ein oder andere ausrufen. Doch wer es einmal ausprobiert hat und die Tipps berücksichtigt, der wird diese Hausarbeit schnell weniger schlimm finden.

Klassische Bügeleisen

Zu guter Letzt möchten wir hier aber noch eine Lanze für die althergebrachten, klassischen Bügeleisen brechen. Sie arbeiten nur mit Hitze und Druck, der auf das Hemd, den Rock oder was auch immer gebügelt werden soll, ausgeübt wird. Diese Trockenbügeleisen haben unsere Omas und Uromagenerationen benutzt, um ihre Männer geschniegelt in die Arbeit schicken zu können. Kaum jemand hat so ein Gerät heute noch daheim, sind sie doch nahezu komplett vom Dampfbügeleisen verdrängt worden. Doch es gibt auch Vorzüge, die das klassische Bügeleisen hat:

  • leichte Bedienbarkeit
  • in Regionen mit hartem Wasser bestens geeignet, ihnen ist die Wasserhärte egal
  • geringes Gewicht, viel leichter als ein Dampfbügeleisen
  • niedrigerer Preis als Dampfbügeleisen

Manch einer mag ein solches Trockenbügeleisen von der Großmutter vererbt bekommen haben. Da diese oft von sehr guter, robuster Qualität sind, können sie auch noch einige Jahre überdauern und wenn man einmal keine Lust auf Dampfplaudern – pardon – Dampfbügeln hat, dann kann man zum soliden Trockenbügeleisen greifen. Ein Exemplar schneidet im Test recht gut ab.

Es liegt Kaffeduft in der Luft

Es liegt Kaffeduft in der Luft

kaffee-buecherEin Großteil der Deutschen kann sich einen Morgen ohne Kaffee nicht vorstellen. So beliebt ist dieses Getränk, dass viele ihm den guten Start in den Tag zuschreiben, undenkbar, ihn einmal wegzulassen. Mehr als die Hälfte der Deutschen trinken öfter als ein Mal am Tag Kaffee. Das ergibt die stolze Menge von 149 Litern Kaffee pro Jahr und Kopf. Es gibt sogar Versuche, eine Espressomaschine für das Weltall zu entwerfen. Wer macht denn sowas? Natürlich die Italiener!

Auch nach dem Frühstücksritual geht es weiter mit Kaffeetrinken, ob während der Arbeit im Büro, im Auto oder nachmittags bei der Kaffeepause. Dabei ist es reine Geschmackssache, ob der Kaffee schwarz, mit Milch (welche Vielfalt an Soja-, Voll-, entrahmter, Mandel- und all der anderen Milch es inzwischen gibt!), mit Zucker (auch hier gibt es viel mehr als den schlichten weißen) oder mit beidem genossen wird.

Kaffee ist besser als sein Ruf

Wer nicht ständig mehr als zwei Tassen Kaffee trinkt, braucht um seine Gesundheit auch nicht zu fürchten, ganz im Gegenteil. Es gibt Studien, die Kaffeekonsum sogar positiv hervorheben. Kaffee soll demnach das Risiko, Diabetiker zu werden oder einen Schlaganfall zu erleiden, maßgeblich senken und gut bzw. zumindest nicht schädlich für’s Herz sein.  kaffeetasse

Kaffeekapselmaschinen sind der neue Trend

Neuer und immer beliebter wird hier die Kaffeezubereitung mit einer Kapselmaschine. Die Sorten Caffè Crema, (schlicht und einfach) Kaffee und Lungo sind dabei die Kaffeekapselsorten, die den Deutschen am besten schmecken. Auch hier hat sich ein Wandel vollzogen: Von der ganzen Kanne, die man auf den Tisch stellte, geht hier der Trend zu Tassenportionen, die je nach Bedarf frisch aufgebrüht werden. Wie im Café um die Ecke, wo man sich auf dem Weg zur Arbeit seinen Kaffee to go holt. Dabei stehen die Kaffeekapselmaschinen nicht selten in der Kritik, sind sie doch für eine nicht geringe Anzahl an Müll verantwortlich. Zudem ist die Herstellung der Kaffeekapseln aus Aluminium sehr energieintensiv. Doch es gibt auch Vorteile dieser Art der Kaffeezubereitung: Aluminium ist

  • druckbeständig, es hält dem hohen Druck, der beim Brühen ausgeübt wird, sehr gut stand
  • geschmacksneutral, das A und O für ungetrübten Kaffeegenuss
  • gut recyclebar

Klassisch und altbewährt: die Filterkaffeemaschine

FilterkaffeemaschineWer dennoch auf den guten alten Filterkaffee schwört, wird auch hier neue und moderne Filterkaffeemaschinen finden. Unzählige Sonntage erfüllte nach dem Mittagessen der Kaffeeduft das ganze Haus und Nachbarn und Verwandte kamen zu Besuch, die man mit Kuchen vom Blech und Kaffee aus der großen Kanne verwöhnte. Wer erinnert sich nicht an den Melitta-Mann? Dieser ist zwar inzwischen von Stars wie Robbie Williams und George Clooney abgelöst worden, ein Kaffeevollautomat steht aber immer noch bei vielen daheim und blubbert Morgen für Morgen das energiespendende Getränk in die Tassen der Deutschen. Dabei ist 1/3 der Deutschen auch wichtig, dass ihr Kaffee ökologisch angebaut und fair gehandelt ist. Auch Dauerkaffeefilter, die man viele Male verwenden kann, finden hierzulande ihre Käufer. Viele schwören zudem darauf, nur gefiltertes Wasser für ihren Kaffee zu verwenden. Hier haben die Hersteller reagiert: Es gibt sogar Wasserfilter, die in die Kaffeemaschine eingesetzt werden können und das Wasser so optimal auf die Kaffeezubereitung einstellen. Eine Tasse Kaffee vor oder nach der Hausarbeit?

Modellvielfalt auf dem Staubsaugermarkt

hotel-wohnzimmerWer sich einen neuen Staubsauger zulegen möchte, der steht vor einer Vielzahl an Angeboten, die sich auf dem Markt tummeln. Es gibt inzwischen so viele Saubsauger-Modelle mit Vorzügen und Nachteilen, dass der Durchblick schwerfällt. Bei Staubsaugern gilt: Nicht immer ist der teuerste Sauger auch der beste. Ob Dyson, Miele oder AEG, um nur drei der vielen Marken zu nennen, hier gibt es viele Unterschiede. Grob kann man Staubsauger in folgende Sparten einteilen:

  • Staubsauger mit Beutel
  • Handstaub- bzw. Akkusauger
  • Staubsaugerroboter
  • Wischsauger (z.B. für Fenster)
  • Staubsauger für Allergiker
  • Staubsauger ohne Beutel bzw. beutellose Staubsauger

Dabei ist der Staubsauger mit Beutel das älteste und wohl bekannteste Modell.  Hier wird in den Korpus des Staubsaugers ein Beutel eingelegt, der mit dem Staubsaugerrohr verbunden ist und Schmutz und Staub aufnimmt. Sobald der Beutel voll ist, leuchtet ein Signal am Äußeren des Staubsaugers auf und der volle Beutel kann entnommen und entsorgt werden. Dieser Art des Staubsaugens ist am weitesten verbreitet, weshalb es hier auch die meiste Auswahl an Staubsaugermodellen gibt.

Für die kleine Reinigung optimal

Ein Handstaubsauger eignet sich für die kurze Reinigung zwischendurch, vor allem für den Tisch zum Absaugen von Krümeln nach dem Essen ist er sehr gut zu haben. Er ist schnell einsatzbereit und saugt zuverlässig alles vom Tisch, was dort nicht hingehört. Somit kann er eine ideale Ergänzung zum Bodenstaubsauger sein, man spart sich für den kurzen Einsatz das Schleppen eines großen Bodenstaubsaugers und muss nicht mit einem Kabel hantieren. Auch nach dem Gebrauch ist der Akkustaubsauger schnell wieder in seiner Schublade verstaut.

Staubsauger für Allergiker

allergien-krankheitInsbesondere, wer mit Allergien gegen Hausstaub oder Pollen zu kämpfen hat, wird mit einem normalen Staubsauger Probleme haben. Hier werden die Allergene nicht extra gefiltert, sondern nur durcheinandergewirbelt. So kommen die klitzekleinen Teilchen über die Abluft wieder in die Wohnung und lösen allergische Reaktionen aus. Spezielle Staubsauger mit Filtersystemen verhindern dies. Sie halten die Allergene im Inneren des Staubsaugers. Bei allergikergeeigneten Staubsaugern sind Modelle mit speziellen Bürsten sehr zu empfehlen, da sich Allergene in Matratzen, Teppichen und anderen Textilien festsetzen. Eine Bürste entfernt die P  artikel hier besonders gründlich.

Beutellose Sauger

staubsauger-teppichreinigerBeutellose Staubsauger haben viele Vorteile, u.A. spart man sich den oft lästigen und kostspieligen Nachkauf von Beuteln. Auch reinigt man den Schmutzauffangbehälter unmittelbar nach dem Saugen, sodass sich kein Schimmel bilden kann und kein lästiger Geruch entsteht. Diese Reinigungsarbeit kann manchmal ein wenig unappetitlich sein, hier muss man abwägen, was einem weniger widerstrebt, Beutelkauf oder Säuberung des Behältnisses. Auch bei den beutellosen Saugern sind jedoch Verschleißteile enthalten: Der Motor- und der Abluftfilter sind zwei Artikel, die man in regelmäßigen Abständen wechseln sollte.

Welches Modell es auch immer wird, es empfiehlt sich, sich vor dem Kauf zu informieren und abzuklären, was einem selbst bei einem Staubsauger am wichtigsten ist. Schließlich soll der Helfer im Haushalt über viele Jahre hinweg seine Arbeit tun.